Zuletzt geändert am 15. Januar 2015 um 16:45 Uhr


Ein Gastartikel über die Icebar London von Marisa Ewers.

Wände, Bar, Tische und selbst die Gläser aus kristallklarem Eis – Die ICEBAR by ICEHOTEL in der Regent Street ist Londons einzige Bar aus purem Eis. Zusammen mit ein paar Freunden traute ich mich in dieses eisige Vergnügen und möchte Euch nun von meinem Besuch erzählen.

Der Besuch in der Icebar

Der Aufenthalt in der ICEBAR ist auf 40 Minuten beschränkt, danach wird einmal ganz durch gewechselt und neue Schaulustige werden hereingelassen. 14 Pfund für Eintritt inklusive einem Cocktail seiner Wahl und dann lediglich 40 Minuten Aufenthalt? Das kam uns wirklich teuer vor. Wir zögerten kurz, waren aber schließlich zu neugierig und freuten uns zu sehr auf diese frostige Erfahrung. Die ICEBAR besteht aus der Eisbar, in der Minus fünf Grad Celsius herrschen und die jeden Herbst neu gestaltet wird und einer gemütlichen, warmen Lounge, in der man sich nach seinem Ausflug in die Eiswelt in Ruhe wieder aufwärmen kann.

Tolle Lichter setzen das Eis der Icebar in Szene
Tolle Lichter setzen das Eis der Icebar in Szene

Vor dem Eingang der Eisbar wurden uns große, gefütterte und etwas merkwürdig aussehende Coats übergeworfen und ehe wir uns versahen, gingen die Türen auf und wir standen mitten in der Bar.
Im ersten Moment war ich sprachlos und überwältigt von der kleinen, einzigartigen Welt aus purem Eis mitten im Herzen Londons. Im zweiten Moment war ich allerdings auch ein wenig enttäuscht, weil es wirklich eine sehr kleine Eiswelt war. Neben der Bar, die den größten Teil des Raumes einnahm, gab es auch noch verschiedene Sitzmöglichkeiten, eine kleine Tanzfläche und eine Fotoecke. Erst jetzt, nachdem wir die ersten Eindrücke sacken gelassen hatten, nahmen wir auch die Kälte richtig wahr. Deswegen versuchte ich erst einmal, mich mit diesem amüsanten Anorak anzufreunden. Ich warf mir die riesige Kapuze über den Kopf und fühlte mich im dem Coat ein wenig verloren. Aber es schien, als ginge es den anderen gar nicht viel anders. Auch erst jetzt bemerkte ich, dass an den Ärmeln auch noch Handschuhe baumelten.

Angebot der Icebar London

Wir begaben uns an die Bar und wählten aus einer vielfältigen Cocktail- und Champagnerkarte unsere Getränke aus. Wir waren uns einig, dass die Cocktails zwar sehr klein, dafür aber super lecker waren. Allerdings musste man aufpassen, dass die Eisgläser nicht von den Tischen oder gar aus den Handschuhen rutschten, was sich als gar nicht so einfach erwies. Die Preise für ein Cocktail schwanken zwischen 6 und 10 Pfund. Man kann außer Cocktails auch noch „PUNCH BOWLS“ für 12-15 Leute bestellen, die kosten dann ca. 65 Pfund – lohnt sich also bei größeren Gruppen. Außerdem gibt es noch verschiedenes Bier, Spirituosen (Whiskey, Vodka usw.) und Tee und Kaffe sowie nicht alkoholische Getränke. Die Preise sind nicht gerade gering, aber für die Location angemessen.

Auch die Cocktails werden eisig serviert.
Auch die Cocktails werden eisig serviert.

Was sonst noch so?

Nachdem wir nun also die Location erkundet hatten und uns unsere Cocktails in den Handschuhen hielten, schauten wir auf die große Uhr an der Wand, die genau angab, wie lange wir uns noch in der Bar aufhalten durften. Noch ganze 25 Minuten? Wir fragten uns, was wir noch so lange in der Eisbar machen sollten. Bei dieser Kälte war uns nicht nach Tanzen zumute, aber wir fingen an, Fotos von der Bar und uns zu machen. Es artete schließlich in einer großen „Selfi-und-jeder-fotografiert-jeden-und-alles-Session“ aus. Aber es machte uns allen unglaublich Spaß, weil es tolle Fotos wurden, aufgrund der besonderen Umgebung und der Tatsache, dass wir alle ganz schön merkwürdig und zugleich lustig in den Coats aussahen.

Icebar London Coata

Fazit

Nachdem die 40 Minuten um waren, waren wir dann aber doch froh, wieder in die Wärme zurück zu kommen. Wir hatten genug Bilder gemacht und es wurde zum Ende hin doch sehr kalt, vor allem für die Finger. Uns allen hat die Icebar wirklich gut gefallen. Es ist eine einzigartige Erfahrung und gerade als Gruppe kann man da viel Spaß haben. Allerdings ist der Eintritt ab 14 Pfund auch relativ teuer, sowie auch die Getränke in der Bar. Aber wir waren uns einig, dass der Besuch der Icebar das Geld auf jeden Fall wert war.

Hier findest Du die Icebar London:

Quelle: Google Maps

Die Icebar liegt sehr zentral gelegen in der Heddon Street, einer kleinen Seitenstrasse der Regent Street. Vom Piccadilly Circus sind es nur ca. 5 Minuten Fussweg. Möglich wäre es auch, die Ubahn bis Oxford Circus zu nehmen, der Fussweg von hier aus ist ebenfalls nur 5 Minuten. Busse fahren ebenfalls fast bis vor die Haustür – das wären dann die Linien C2, 3, 6, 12, 13, 15, 23, 88, 94 139, 159 und die 453. Geöffnet hat die Icebar übrigens täglich, Montags und Dienstags 14:45-23:00, Mittwochs 14:45-23:45, Donnerstags 14:00-23:45, Freitags 12:30-01:15, Samstags 11:00-01:15 und Sonntags 11:45-23:00 Uhr. Viel Spaß!

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4 Kommentare

  1. Hallo
    Ich finde deinen Blogg wirklich toll. Sehr viele nützliche tipps, von denen ich auch schon ein paar gut gebrauchen konnte! Ich selber bin auch überwältigt von dieser Stadt, von der Atmosphäre und der Freundlichkeit der Menschen. Sie ist abwechslungsreich und bietet einfach für jeden etwas. In meinem Blogg habe ich auch ein Artikel über London mit ein paar Tipps verfasst (Link siehe Name)
    Vielleicht hilf es ja jemanden:)

  2. Klingt wirklich interessant, werde ich bei meinem nächsten Besuch in London auf jeden Fall mal besuchen die ICEBAR. Danke für den Tipp!

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